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News für Freitag den 20.02.2026

20.02.2026

Drei DTB-Talente im Viertelfinale

Die besten acht Spielerinnen der Rewe Petz Ladies Open 2026 stehen fest, und zwei Nationen drücken dem Viertelfinale, das am Freitag ab 13 Uhr auf der Glockenspitze ausgespielt wird, ihren Stempel auf: Mit Valentina Ryer, Alina Granwehr und Susan Bandecchi haben es drei Schweizerinnen geschafft, genauso stark vertreten ist der Deutsche Tennis Bund (DTB). Noma Noha Akugue, Julia Stusek und Mariella Thamm behaupteten sich jeweils in zwei Sätzen. Qualifikantin Stusek, die gegen Mina Hodzic gewann, bestätigte einmal mehr das, was sich Frauen-Bundestrainer Torben Beltz schon während der Qualifikation erhofft hatte: „Julia hat schon während unseren Trainingstagen hier in Altenkirchen sehr gut gespielt. Ich traue ihr zu, weit zu kommen.“ Die Nummer sieben der Juniorinnen-Weltrangliste blieb auch gegen Hodzic ohne Satzverlust – wie schon in der 1. Runde und in den beiden Qualifikationsspielen. Im Viertelfinale bekommt sie ab 19 Uhr ihr erstes Abendspiel in dieser Woche gegen die Schweizerin Alina Granwehr. Noch jünger als Stusek mit ihren 17 Lenzen ist Mariella Thamm. Die 16-Jährige überzeugte in der Night-Session am Donnerstag gegen Tessa Brockmann. Die Nummer acht der Setzliste, mit 19 Jahren ebenfalls zur jungen Garde des DTB gehörend, unterlag mit 1:6 und 1:6. „Das Spiel war deutlich ausgeglichener als es das Ergebnis aussagt. Tessa ist auch eine super Spielerin“, sagte Thamm nach etwas mehr als einer Stunde Spielzeit beim Siegerinterview.

Wer in Altenkirchen nicht fehlen darf, wenn das Turnier in seine entscheidende Phase geht, ist Julia Avdeeva, Thamms nächste Gegnerin. Die russische Siegerin von 2024 und 2025 ist noch drei Siege von ihrem Hattrick entfernt. Sie eröffnete den Zweitrundentag mit ein 6:3, 7:6-Sieg über Aneta Laboutkova aus Tschechien. Ihre Landsfrau Julie Struplova war am Schockmoment des bisherigen Turnierverlaufs beteiligt – hoffentlich bleibt es der einzige. Beim Stand von 3:5 im ersten Satz gegen Susan Bandecchi knickte Struplova um und zog sich eine Verletzung am Sprunggelenk zu. Ein MRT in den kommenden Tagen wird das Ausmaß zeigen.

Zwei Spielerinnen kommen am Freitag zweimal zum Einsatz. Noma Noha Akugue und Susan Bandecchi befinden sich nämlich auch im Doppel noch in der Konkurrenz. Noha Akugue gemeinsam mit Anita Wagner aus Bosnien-Herzegowina, Bandecchi an der Seite der Estin Elena Malygina. Sie wollen dorthin, wo die Paarungen Lian Tran/Ksenia Zaytseva und Martyna Kubka/Justina Mikulskyte bereits stehen: ins Halbfinale.

Ergebnisse vom Donnerstag:
Einzel, 2. Runde:

Julia Avdeeva (Russland) – Aneta Laboutkova (Tschechien) 6:3, 7:6;

Julie Struplova (Tschechien) – Susan Bandecchi (Schweiz) 3:5 Aufgabe Struplova;

Noma Noha Akugue (Deutschland) – Rasheeda McAdoo (USA) 6:3, 6:3;

Julia Stusek (Deutschland) – Mina Hodzic (Deutschland) 6:2, 7:6;

Mariella Thamm (Deutschland) – Tessa Brockmann (Deutschland) 6:1, 6:1;

Iva Primorac Pavicic (Kroatien) – Martyna Kubka (Polen) 3:6, 6:3, 5:7;

Vendula Valdmannova (Tschechien) – Valentina Ryser (Schweiz) 5:7, 2:6;

Justina Mikulskyte (Litauen) – Alina Granwehr (Schweiz) 2:6, 1:6.

Doppel, Viertelfinale:
Martyna Kubka/Justina Mikulskyte (Polen/Litauen) – Eva Bennemann/Sonja Zhenikhova (Deutschland) 6:1, 3:6, 11:9;

Lian Tran/Ksenia Zaytseva (Niederland/Russland) – Amelia Rajecki/Valentina Ryser (Großbritannien/Schweiz) 7:5, 6:4.

Julia Stusek ist eine von drei Deutschen im Viertelfinale. Am Freitag spielt sie in der Night-Session.

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